iRobot Scooba 450 im Test

iRobot Scooba 450

549,00
iRobot Scooba 450
9.5

Reinigungsleistung

10/10

    Navigation

    10/10

      Features

      10/10

        Akku

        9/10

          Lautstärke

          9/10

            Pros

            • Gründiche Bodenreinigung
            • Einfache Handhabung
            • iAdapt-Navigations-Technologie
            • Softwareaktualisierung möglich

            Cons

            • Hoher Geräuschpegel

            Reinigungsleistung des iRobot Scooba 450 Wischroboters

            Der iRobot Scooba 450 Wischroboter kann für die Reinigung auf Bodenbelägen wie Fliesen, Stein, Linoleum, versiegeltem Parkett und weiteren Hartböden eingesetzt werden. Auf verschiedenen Oberflächen überzeugte der iRobot Scooba 450 im Test mit einer guten Reinigungsleistung. Schuhabdrücke und dergleichen zählen mit zu den häufigsten Verursachern von Haushaltsschmutz, den der iRobot Scooba 450 in der Lage ist problemlos zu entfernen. Auch zähflüssigere Rückstände konnte er tadellos beseitigen.

            Neben der Entfernung von Schmutz ist der iRobot Scooba auch sehr hygienisch, da er laut Hersteller die Haushaltsbakterien auf dem Boden um bis zu 99,3 % reduziert. Der Nasswischroboter reinigt mit frischem Wasser und einer mitgelieferten Reinigungslösung. Daher muss zunächst der Wassertank (blaue Behälterkappe) mit lauwarmen Wasser und zusätzlicher Reinigungslösung aufgefüllt werden, um mit dem Reinigungsvorgang beginnen zu können.

            Die Reinigung erfolgt dann wie folgt: Zunächst fegt der Wischroboter losen Schmutz wie Haare, Staub und Fasern auf. Im Anschluss wird die Reinigungsflüssigkeit zum Vorwirken auf den Boden versprüht. Danach schrubbt der iRobot Scooba 450 den Boden mit seiner Reinigungsbürste, welche mit 600 Umdrehungen pro Minute rotiert. Anschließend nimmt er mit einem Vakuum-Abzieher das Schmutzwasser vom Boden auf. Um den Boden trocken zu bekommen und den Reinigungsvorgang abzuschließen, wird der Boden letztlich mittels der Gummilippe abgezogen.

            Wie gründlich der iRobot Scooba 450 tatsächlich gereinigt hat, zeigt sich dann, wenn der Inhalt des Schmutzwassertanks (graue Behälterkappe) nach Gebrauch geleert wird. Im Test hatte das Wasser beim Entleeren eine ziemlich bräunliche Farbe. Auch war reichlich loser Schmutz zu beobachten, sodass der iRobot Scooba 450 eine gute Reinigungsleistung erbracht hat, die der manuellen Reinigung in nichts nachsteht.

             

            Welche Navigationstechnologie verwendet der Bodenwischroboter?

            Um sich in der Umgebung orientieren zu können, nutzt der iRobot Scooba 450 die iAdapt-Navigations-Technologie, welche bereits auch bei den Roomba-Modellen zum Einsatz kam. Dieses Navigationssystem wurde nun zusätzlich auf das Reinigen nasser Böden abgestimmt, um die Reinigungsleistung zu erhöhen.

            Obwohl der iRobot Scooba 450 nach dem Chaosprinzip durch den Raum fährt, reinigt er doch sehr gründlich. Das liegt daran, dass er mehrere Wischgänge durchführt, um möglichst alle Stellen mehrmals zu erreichen und den Boden vollständig zu säubern.

            Dank der iAdapt-Navigations-Technologie navigiert der Bodenwischroboter auch entlang der Wände und den Fußbodenleisten, um auch dort den Schmutz zu beseitigen. Außerdem verfügt der iRobot Scooba 450 über ein Light-Touch-Bumper-System, das durch leichten Aufprall eine Reinigung der Ecken ermöglicht. Der Soft-Touch-Stoßfänger sorgt dafür, dass die Möbel dabei nicht zu schaden kommen.

            Dank der eingebauten Sensoren werden Teppiche und Läufer ohne Mühe erkannt. Des Weiteren dienen Abgrundsensoren dazu, Treppen, Stufen etc. ebenfalls zu erkennen und zu umfahren.

             

            Besondere Produkteigenschaften

            Im Lieferumfang ist eine Virtual Wall enthalten, die gewünschte Bereiche für die Reinigung absperrt. Eine Timer-Funktion besitzt der Haushaltshelfer leider nicht und auch eine Fernbedienung wäre wünschenswert gewesen. Eine Taste für die Zimmergröße dient dazu, den Reinigungszyklus zu bestimmen. So stehen einem 2 verschiedene Reinigungsmodi zur Verfügung: Die Reininung eines kleinen Raumes mit 14 m² oder die Reinigung eines großen Raumes mit 28 m².

            Ein hilfreiches Feature bietet die Info-Taste. Sobald diese nämlich grün leuchtet und betätigt wird, werden einem in akustischer Form allgemeine Informationen bzw. Hinweise zur Verwendung des Geräts gegeben. Der iRobot Scooba 450 besitzt auch einen Micro-USB-Anschluss, über welchen eine Softwareaktualisierung möglich ist.

            Dafür wird jedoch ein Micro-USB-Kabel benötigt, welches leider nicht im Lieferumfang enthalten ist. Dieser wird nämlich benötigt, um den iRobot Scooba 450 mit dem Computer/Laptop zu verbinden. Sicherlich eine einfache und komfortable Möglichkeit, um das Gerät stets auf dem neuesten Stand zu halten.

             

            Akku und Lautstärke

            Im Test schaffte es der iRobot Scooba 450 mit vollem Akku eine Fläche von ca. 30 m² zu reinigen. Die Ladezeit zieht sich, je nach Ladestand nach dem Gebrauch, über ca. ein bis drei Stunden. Der Wischroboter muss immer komplett aufgeladen werden, um wieder einsatzbereit zu sein. Wird er nur teilweise aufgeladen, startet er nicht.

            Dies ist natürlich ein großer Nachteil, da es vor allem bei einem großen Raum vorkommen kann, dass ein kleiner Bereich übrig bleibt und man nur kurz aufladen möchte, um diesen auch noch zu reinigen. Das bedeutet, dass man unter Umständen mit einem fast fertigen Raum noch einmal bis zu drei Stunden warten muss.

            Im Lieferumfang ist zwar ein Ladekabel vorhanden mit dem der iRobot Scooba 450 aufgeladen werden kann, jedoch wird keine Ladestation mitgeliefert. Die sogenannte DryDock Lade- und Trockenstation ist mit der iRobot Scooba 450 kompatibel und kann zusätzlich erworben werden. Der Wischroboter fährt zum Aufladen jedoch nicht automatisch an die Ladestation und muss dort manuell eingesetzt werden.

            Startet der iRobot Scooba 450 mit dem Reinigungsvorgang ist der Lärm des Bodenwischroboters nicht zu überhören und kann als störend empfunden werden. Leider hat dieser Haushaltsroboter auch keine Timer-Funktion integriert, die eine Reinigung in Abwesenheit ermöglichen könnte. Die einzige Lösung, um dem hohen Geräuschpegel zu entgehen, besteht darin, den Wischroboter zu starten und anschließend die Wohnung zu verlassen.

            Fakt ist jedoch, dass kein Wischroboter ohne Geräusche arbeiten kann. Wünschenswert wäre jedoch ein Eco-Modus gewesen, der eine etwas leisere Arbeitsweise des Roboters verspricht. Die Lautstärke zählt sicher zu einem der Schwachstellen dieses Wischroboters.

             

            Fazit zu iRobot Scooba 450 Wischroboter

            Im Test hat der iRobot Scooba 450 insbesondere durch seine gute Reinigungsleistung überzeugt. Auch beim Entleeren des Schmutzwassertanks wurde nochmal deutlich, wie gründlich der Wischroboter den Boden gereinigt hat. Besonders hervorzuheben ist hierbei die iAdapt-Navigation-Technologie, die dafür sorgt, dass sich der Wischroboter in der Wohnung zurechtfindet. Lobenswert ist auch die einfache Handhabung dieses Haushaltsroboters.

            Ein Nachteil dieses Roboters ist jedoch, dass die DryDock Lade- und Trockenstation nicht im Lieferumfang enthalten ist und sicherlich als nützliches Zubehör dienen würde. Diese kann jedoch bei Bedarf zusätzlich erworben werden. Die Lautstärke des Wischroboters beim Reinigungsvorgang könnte sicherlich etwas leiser sein, da der Lärm auf Dauer für den einen oder anderen doch als störend empfunden werden kann.

            Insgesamt ist der iRobot Scooba 450 ein guter Haushaltshelfer und sicherlich eine gute Alternative für alle, die sich die Haushaltsarbeit erleichtern wollen.

            Der Wischroboter iRobot Scooba 450 enthält im Lieferumfang:

            • iRobot Scooba 450 Wischroboter
            • 1 x Ladekabel
            • 1 x Reinigungslösung
            • 1 x Virtual Wall inkl. Batterien